Mittwoch, 19. März 2014

Eicheln, Ostereier, Frühlingsstrauch ...



Diese Idee hab ich schon öfter gesehen: leere Eichelkappen gefüllt mit Filz - ist im Handumdrehen gemacht und sieht klasse aus.
Wenn mir auch diese Dekoidee eher auf Weihnachtsmärkten begegnet ist (die Eichel passt jetzt auch nicht direkt zum Frühling :) ), ich finde es sieht zeitlos aus und macht sich auch gut als stilvoller Ostereiersatz am Frühlingsstrauch (auch die Ostereier sind noch nicht dran, ich weiß).


Diese kleinen Exemplare wandern in die neue Wohnung der Cousine. Beim gestrigen Spazierengehen mit einer befreundeten Familie stießen wir auf einen reichen (nicht weggefegten) Eichenschatz. Da bot sich diese kleine Freude zum Mitbringen an.


Das Festklammern ist vielleicht noch nicht die beste Lösung zum Befestigen. Aber das kann man ja auch anders machen.

Dienstag, 18. März 2014

Raffhose Gr. 86 von Erbsenprinzessin

Juchhu, meine erste Hose ist fertig!   Da ist man schon ein bisschen stolz. 
Schon lange liebäugele ich damit, dem Kinde eine Hose aus grauem Breitcord zu nähen. Sieht einfach immer klasse aus, auch an erwachsenen Männern, wie ich finde. 
So habe ich mich nun von amberlight zu diesem Schnittmuster von Erbsenprinzessin inspirieren lassen und (der Provinz verschuldet) grauen Genuacord im Netz bei kleinkariert Stoffversand bestellt.





















Ein bisschen Baumwollrest für das Taschenfutter hat sich noch vom Laptopsleevenähen gefunden. Da ich sonst eher auf schlichte Verarbeitung stehe, setzt sich hier nur ein bisschen das orange Garn vom grauen Stoff ab. Auf Stickereien hab ich bei diesem grobstrukturierten Stoff verzichtet.



Erstaunlich schnell hab ich die Anleitung bewältigt, wobei die ein oder andere Bemerkung fehlte, die ich mir dann aber durch vorausschauendes Nähen selbst zurecht dachte. Beim Raffen musste ich dann doch leider eine Naht wieder auftrennen, weil ein Bein sich einfach nicht raffen ließ. Beim zweiten Versuch hat es dann aber geklappt. Auf jeden Fall ein klasse E-Book.
Ich bin sehr zufrieden und freue mich, dass die Hose passt und die Beinlänge auch noch ein bisschen Mitwachsen verträgt.



Montag, 10. März 2014

Frühlingsmütze



Vor Urzeiten fiel mir eine Puppenmütze in die Hände, deren Schnitt mir so gut gefiel, dass ich mir vornahm sie unbedingt mal zu nähen. Heute habe ich mich seit langem mal wieder hingesetzt, die kleine Mütze aufgetrennt und in größerem Format, so Pi mal Daumen zugeschnitten und nach dem sehr leichten Prinzip in Minuten genäht. Dabei kam auch wieder eins meiner Labels und ein Giraffenjersey aus einem kleinen Lädchen in Weimar zum Einsatz. Die Farbe geht allerdings eher ins Petrol.


Vielleicht gibt es sogar einen Namen für solche Mützen. Am Kopf wird sie durch einen engen Bündchenstoffsaum gehalten, der Jerseystoff oben fällt aber leicht und ballonartig um den Kopf. Eben mal eine Mütze, bei der ein stämmiges Kind ein bisschen vorteilhafter wegkommt. Leider habe ich den Stoff für unser Riesenkopfkind aber nicht weit genug zugeschnitten, sodass der Jersey doch eng anliegt. Vielleicht wandert die Mütze ja noch zu anderen Kindern und ich schneide noch eine neue zu.


Samstag, 28. Dezember 2013

Weihnachstfreuden

In diesem Jahr wurde Weihnachten das erste Mal so richtig begangen. Mit allen Vorbereitungen, die als Familie auf einen zukommen. Da kommt man natürlich auch nicht am DIY vorbei.
Und los geht es:



Das erste Mal zelebrierten wir den Barbaratag. Am 4. Dezember soll man nach einer Überlieferung Kirschzweige schneiden und in die Wohnung holen. Pünktlich zum Heiligen Abend blühen diese dann und werden so zum Sinnbild des Weihnachtswunders. Und tatsächlich, am 24. und keinen Tag früher oder später blühten unsere Zweige, die sich hier mit Stechpalme die Vase teilen.




Eine Woche vor Heilig Abend fuhren wir ins nahegelegene Umpferstedt und sägten unseren Baum selbst. Nach 1 3/4 Stunden fanden wir endlich unser Wunschexemplar, das uns auch jetzt und bis zum Ende der Weihnachtszeit am 2. Februar erfreuen wird.




In diesem Jahr wurden wir aber auch von vielen Menschen herzlich mit Weihnachtsfreuden bedacht. Eines davon waren zwei selbsterlegte Rehe (bzw. deren Rücken), die wir unserer Familie am 1. Feiertag stolz, zubereitet präsentierten.
Ebenfalls beglückt wurden wir wie schon in den vergangenen Jahren mit einem wunderbaren Mistelzweig, der in unserem Treppenhaus auch ebenso wunderbar zur Geltung kommt. Der Schwiegerpapa sägt tapfer in jedem Jahr einige davon an seinen Stammplätzen ab.




Unsere Geschenke verpacke ich meist mit einfachem Paketpapier, das man wunderbar selbst gestalten kann. In diesem Jahr zog es uns auf den Weihnachtsmarkt der Bauhausuni Weimar, wo ich mich selbst mit kleinen Stempeln beschenkte. Damit ausgestattet konnte ich Geschenke schnell und hübsch verpacken.




Und neben all den wunderbaren Geschenken, mit denen wir und unser Sohnemann bedacht wurden, möchte ich eines hervorheben.


Dieses hübsche Set, bestehend aus einem kleinen Tisch, zwei Stühlen und einer kleinen Fußbank ist aus familiären Hinterlassenschaften und wurde von einem Tischler ganz liebevoll wieder aufgearbeitet. Das Highlight ist das Schubfach, das durch den goldenen Knauf und die goldenen Innenwände zu einem wahren Schatzkästchen wird.
Vielen Dank für dieses und viele weitere wunderbare Geschenke und Gedanken!

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Familie Fuchs

Ach ja, leider kam ich im vergangenen Jahr nicht viel zum Nähen. Und ebenso ruhig aber mit einer besonderen Sache verabschiedet sich dieses DIY-Jahr von mir.


Diese näckische Familie Fuchs wird bald die 5köpfige Familie meines Patenkindes beglücken.
Mal schaun, ob sie Friede in das familiäre Badevergnügen bringt oder auch außerhalb der Wanne für Freude sorgen kann.
Der Frotteestoff ist von Buttinette und mehr brauch es auch nicht dazu. Die Idee reicht, eines besonders aufwendigen Schnittmusters bedarf es nicht. Schnell eine Schablone auf Pappe gezeichnet und los ging es auch schon.


Einen Fuchsschwanz hab ich mir noch selbst einfallen lassen. Der Rest ist ein bisschen abgeschaut. Aber was ist ein Fuchs denn ohne Schwanz?
Getestet wurden die ganz kleinen Püppchen auch schon an den Händen unseres gleichaltrigen Sohnes. Ganz lange werden sie aber wohl nicht passen - die Kinderlein werden ja so unheimlich schnell größer ;).
Damit schon jetzt ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest von mir!

Mama Fuchs mit Nestnadellabel

Achja, ein kleine Freude hab ich mir im Vorfeld des Weihnachtsfestes auch gemacht und bei Namensbaender.de eigene Labels bestellt. Hier wurden sie das erste Mal verarbeitet!


Donnerstag, 28. November 2013

DIY-Adventskalender

Im vergangenen Jahr bin ich über amberligth auf diese Anleitung zum Adventskalenderbasteln gestoßen.
Gleich in den Lesezeichen gespeichert habe ich für meine Eltern und Schwiegereltern auf diese Weise ein paar Bilder unserer Familie in 24 Umschläge verpackt und sie in diesem Jahr zum täglichen Erfreuen versandt.


Auf der Rückseite jedes Bildes steht in ein paar Sätzen, was den abgelichteten Moment für uns so besonders macht. So wird die Familie nicht allzu sehr mit Jahreskalendern überhäuft und kann trotzdem ein paar Bilder vom Enkelkinde sammeln.
Nur aufhängen kann man den Kalender nicht, aber das ist auch gut so.


In Ermangelung ästhetischer Jugendliteratur, die dran glauben sollte, musste für die Umschläge allerdings ein Gurdrun-Katalog herhalten. Die extra bestellten Zahlenstempel haben sich bestens bewährt.
Nun bin ich auch ein bisschen gespannt, ob sich die Beschenkten nochmal mit zurück nehmen lassen in unser vergangenes Jahr.

Montag, 21. Oktober 2013

Zipfelmütze von Zuckerschnute - Aus alt mach neu

Lange hatte ich es vor. Und nun hab ich gestern gemerkt, dass es gar nicht so zeitaufwendig war, wie gedacht.
Nach dem eBook "Zipfelmütze" von Zuckerschnute hab ich diese molligwarme Wintermütze genäht.
Ein alter roter gestrickter Pullover, der mir immer schon viel zu riesig mit Kaputze und Bommel war, diente dabei als Außenstoff. Ein dicker Fleecestoff vom Laden "Patch und Work" aus Halle als warmes Innenfutter (leider sind es sehr verschiedene Rottöne, fällt aber nicht so auf, ist ja innen).

 
 Die Nähanleitung beschränkt sich auf drei/vier schnellgemachte Schritte, lässt dabei vorausgehendes ewiges Stoffzuschneiden weg. Erst dachte ich, es wäre bei so dehnbaren Stoffen schwierig, zwei Stoffe zu vernähen, und die Schablone nur auf den oberen gezeichnet zu haben - aber ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis - eine Anleitung für Faule.
Eigentlich ist sie aber nicht für so dicke Stoffe gemacht, keine Ahnung, ob sich dünner Jerseysstoff mehr verzieht.
Insgesamt ist die Mütze aber schon recht klein, sicher durch die Massen an Stoff.

Hier noch am lebenden Objekt, nun schon 14 Monate alt und ganz begeistert vom neuen Domizil Garten, den man im Hintergrund erahnen kann.