Fast ein Jahr ist mein letzter Post her. Und ärgerlicher Weise könnte ich im Mutterschutz gerade so schön nähen, aber es fehlt ein kleines Teil an der Nähmaschine - die Nadelfeststellschraube. Und im Leipziger Nähzentrum ist die Pfafflieferung seit mehr als fünf Wochen überfällig.
Also kann ich die Zeit nur mit Dingen füllen, die nichts mit Nähen zu tun haben - in diesem Fall mit Hilfe der Heißklebepistole zu bewältigen sind.
Die Idee dazu kommt von VillaStoff. Auf der Suche nach einer schönen Kinderzimmerlampe bin ich auf ihre Version gestoßen. Leider war mein Webband nur 3 Meter statt fünf bis sechs Meter lang. Darum ist die Lampe nicht so üppig gefüllt. Es sieht trotzdem schön aus im kleinen Kinderzimmer.
Freitag, 10. Juli 2015
Freitag, 12. September 2014
Flohmarktfund fürs Kinderzimmer
Ein kleiner Zwischenpost.
Nach unserer Ankunft in Leipzig schweben wir auf Wolke 7 was Wochenendziele angeht. Ein Stadtteilfest, ein Konzert im Park und vor zwei Wochen der monatliche Flohmarkt auf der AGRA.
Dieses Event wurde für uns zum wahren Abenteuer. Nachdem ich meine Handtasche mit frisch abgehobenem Geld und all unseren Papieren vergessen hatte, haben wir sie nur unfreiwillig von der Klodame wieder bekommen. Traurige Angelegenheit - im Endeffekt war aber alles wieder da und wir konnten doch noch die wunderbaren schon fertig restaurierten Schränke kaufen und dieses kleine Exemplar hier für 10 €, dass wir nun ins Kinderzimmer gestellt haben und noch fertig abbrennen müssen.
Ich bin aber schon weiter. Und für den Preis kann man nicht viel falsch machen.
Macht ihr so was öfter? Habt ihr Tipps?
Nach unserer Ankunft in Leipzig schweben wir auf Wolke 7 was Wochenendziele angeht. Ein Stadtteilfest, ein Konzert im Park und vor zwei Wochen der monatliche Flohmarkt auf der AGRA.
Dieses Event wurde für uns zum wahren Abenteuer. Nachdem ich meine Handtasche mit frisch abgehobenem Geld und all unseren Papieren vergessen hatte, haben wir sie nur unfreiwillig von der Klodame wieder bekommen. Traurige Angelegenheit - im Endeffekt war aber alles wieder da und wir konnten doch noch die wunderbaren schon fertig restaurierten Schränke kaufen und dieses kleine Exemplar hier für 10 €, dass wir nun ins Kinderzimmer gestellt haben und noch fertig abbrennen müssen.
Ich bin aber schon weiter. Und für den Preis kann man nicht viel falsch machen.
Macht ihr so was öfter? Habt ihr Tipps?
Montag, 8. September 2014
2. Geburtstag - Ein Puppentheater
Unser Sohnemann ist vor einer Woche zwei Jahre alt geworden. Eigentlich wollte ich ihm einen Kindergartenrucksack nähen.
Da ich im Umzugsstress eh keinen Kopf dafür hatte und meine liebe Schwiegermutter schon aus den Kindertagen ihres Sohnes für eben ein solches Geschenk gesorgt hatte, blieb mir da ein bisschen Kopfzerbrechen erspart (auch wenn ich mich schon lange auf dieses Nähprojekt gefreut hatte).
Von uns bekam der kleine Kerl mein altes Puppentheater geschenkt.
Der helle Lack am Rand war mit hässlichen Aufklebern "verziert", der Vorhang oll, eine Holzleiste abgebrochen und die Vorhangskonstruktion gerissen.
Alles in allem beschränkten sich meine Arbeiten aber auf einmal zum Baumarktfahren, den Lack anschleifen und neu lackerieren, den Vorhang neu nähen und mit einer genialen Technik zum Aufziehen versehen, wie ich es mir am alten Vorhang abschauen konnte. Von letzterem bin ich sehr begeistert. Man zieht an einem Strick und der Vorhang öffnet sich nach beiden Seiten. Klasse.
Die goldene Borte habe ich vom alten Vorhang abgelöst und hier wieder aufgenäht, wobei ein Webband die kleinen Spuren der Zeit verdeckt.
Den lindgrünen Baumwollstoff von Tilda gab es mal unheimlich günstig bei Panduro. Nun kam er zum ersten Mal zum Einsatz.
In der großen Kiste auf dem Geschenketisch verstecken sich die Puppen, die ich in unserem derzeitigen Chaos in eine Windelkiste packte, die nicht mal zur Hälfte gefüllt war. Als unser Sohnemann das Papier abwickelte, rief er immer wieder: "Oh, Windeln, oh Windeln!". Was uns zeigt, dass es nicht viel braucht, um einem Kind eine Freude zu machen ;).
Sonntag, 7. September 2014
Neue Heimat - viel DIY
Halli hallo aus Leipzig,
eine neue Stelle hat es uns als Familie ermöglicht ins schöne Leipzig zu ziehen. Viel gibt es zu entdecken, aber einiges wird uns noch verborgen bleiben, solange wir noch die Wohnung renovieren müssen.
Das Bad ist von der Wohnungsverwaltung gemacht worden, aber in der Küche legen wir selbst Hand an. Ein paar Bilder zeugen vom Entfernen von zwei Schichten Linoleum, einem Flies, einer ekelhaften Ausgleichsmasse und dem allen bekannten Ochsenblut. Der Mann hat sich da einen Orden verdient.
Aber auch der olle Fliesenspiegel, die grau melierte Strukturtapete und die furchtbare Vertäfelung der Decke hat sein zeitliches gesegnet.
Wir haben noch viel zu tun.
Und so wird vielleicht in Zukunft auch wieder mehr gebloggt, auch zum genähten, der Sohnemann hatte Geburtstag und hat was neues Altes bekommen und und und...
Ich hoffe, auf mehr Zeit für diese schönen Dinge!
eine neue Stelle hat es uns als Familie ermöglicht ins schöne Leipzig zu ziehen. Viel gibt es zu entdecken, aber einiges wird uns noch verborgen bleiben, solange wir noch die Wohnung renovieren müssen.
Das Bad ist von der Wohnungsverwaltung gemacht worden, aber in der Küche legen wir selbst Hand an. Ein paar Bilder zeugen vom Entfernen von zwei Schichten Linoleum, einem Flies, einer ekelhaften Ausgleichsmasse und dem allen bekannten Ochsenblut. Der Mann hat sich da einen Orden verdient.
Aber auch der olle Fliesenspiegel, die grau melierte Strukturtapete und die furchtbare Vertäfelung der Decke hat sein zeitliches gesegnet.
Wir haben noch viel zu tun.
Und so wird vielleicht in Zukunft auch wieder mehr gebloggt, auch zum genähten, der Sohnemann hatte Geburtstag und hat was neues Altes bekommen und und und...
Ich hoffe, auf mehr Zeit für diese schönen Dinge!
Mittwoch, 19. März 2014
Eicheln, Ostereier, Frühlingsstrauch ...
Diese Idee hab ich schon öfter gesehen: leere Eichelkappen gefüllt mit Filz - ist im Handumdrehen gemacht und sieht klasse aus.
Wenn mir auch diese Dekoidee eher auf Weihnachtsmärkten begegnet ist (die Eichel passt jetzt auch nicht direkt zum Frühling :) ), ich finde es sieht zeitlos aus und macht sich auch gut als stilvoller Ostereiersatz am Frühlingsstrauch (auch die Ostereier sind noch nicht dran, ich weiß).
Diese kleinen Exemplare wandern in die neue Wohnung der Cousine. Beim gestrigen Spazierengehen mit einer befreundeten Familie stießen wir auf einen reichen (nicht weggefegten) Eichenschatz. Da bot sich diese kleine Freude zum Mitbringen an.
Das Festklammern ist vielleicht noch nicht die beste Lösung zum Befestigen. Aber das kann man ja auch anders machen.
Dienstag, 18. März 2014
Raffhose Gr. 86 von Erbsenprinzessin
Juchhu, meine erste Hose ist fertig! Da ist man schon ein bisschen stolz.

Ein bisschen Baumwollrest für das Taschenfutter hat sich noch vom Laptopsleevenähen gefunden. Da ich sonst eher auf schlichte Verarbeitung stehe, setzt sich hier nur ein bisschen das orange Garn vom grauen Stoff ab. Auf Stickereien hab ich bei diesem grobstrukturierten Stoff verzichtet.
Schon lange liebäugele ich damit, dem Kinde eine Hose aus grauem Breitcord zu nähen. Sieht einfach immer klasse aus, auch an erwachsenen Männern, wie ich finde.
So habe ich mich nun von amberlight zu diesem Schnittmuster von Erbsenprinzessin inspirieren lassen und (der Provinz verschuldet) grauen Genuacord im Netz bei kleinkariert Stoffversand bestellt.


Erstaunlich schnell hab ich die Anleitung bewältigt, wobei die ein oder andere Bemerkung fehlte, die ich mir dann aber durch vorausschauendes Nähen selbst zurecht dachte. Beim Raffen musste ich dann doch leider eine Naht wieder auftrennen, weil ein Bein sich einfach nicht raffen ließ. Beim zweiten Versuch hat es dann aber geklappt. Auf jeden Fall ein klasse E-Book.
Ich bin sehr zufrieden und freue mich, dass die Hose passt und die Beinlänge auch noch ein bisschen Mitwachsen verträgt.
Montag, 10. März 2014
Frühlingsmütze
Vor Urzeiten fiel mir eine Puppenmütze in die Hände, deren Schnitt mir so gut gefiel, dass ich mir vornahm sie unbedingt mal zu nähen. Heute habe ich mich seit langem mal wieder hingesetzt, die kleine Mütze aufgetrennt und in größerem Format, so Pi mal Daumen zugeschnitten und nach dem sehr leichten Prinzip in Minuten genäht. Dabei kam auch wieder eins meiner Labels und ein Giraffenjersey aus einem kleinen Lädchen in Weimar zum Einsatz. Die Farbe geht allerdings eher ins Petrol.
Vielleicht gibt es sogar einen Namen für solche Mützen. Am Kopf wird sie durch einen engen Bündchenstoffsaum gehalten, der Jerseystoff oben fällt aber leicht und ballonartig um den Kopf. Eben mal eine Mütze, bei der ein stämmiges Kind ein bisschen vorteilhafter wegkommt. Leider habe ich den Stoff für unser Riesenkopfkind aber nicht weit genug zugeschnitten, sodass der Jersey doch eng anliegt. Vielleicht wandert die Mütze ja noch zu anderen Kindern und ich schneide noch eine neue zu.
Samstag, 28. Dezember 2013
Weihnachstfreuden
In diesem Jahr wurde Weihnachten das erste Mal so richtig begangen. Mit allen Vorbereitungen, die als Familie auf einen zukommen. Da kommt man natürlich auch nicht am DIY vorbei.
Und los geht es:
Das erste Mal zelebrierten wir den Barbaratag. Am 4. Dezember soll man nach einer Überlieferung Kirschzweige schneiden und in die Wohnung holen. Pünktlich zum Heiligen Abend blühen diese dann und werden so zum Sinnbild des Weihnachtswunders. Und tatsächlich, am 24. und keinen Tag früher oder später blühten unsere Zweige, die sich hier mit Stechpalme die Vase teilen.
Eine Woche vor Heilig Abend fuhren wir ins nahegelegene Umpferstedt und sägten unseren Baum selbst. Nach 1 3/4 Stunden fanden wir endlich unser Wunschexemplar, das uns auch jetzt und bis zum Ende der Weihnachtszeit am 2. Februar erfreuen wird.
In diesem Jahr wurden wir aber auch von vielen Menschen herzlich mit Weihnachtsfreuden bedacht. Eines davon waren zwei selbsterlegte Rehe (bzw. deren Rücken), die wir unserer Familie am 1. Feiertag stolz, zubereitet präsentierten.
Ebenfalls beglückt wurden wir wie schon in den vergangenen Jahren mit einem wunderbaren Mistelzweig, der in unserem Treppenhaus auch ebenso wunderbar zur Geltung kommt. Der Schwiegerpapa sägt tapfer in jedem Jahr einige davon an seinen Stammplätzen ab.
Unsere Geschenke verpacke ich meist mit einfachem Paketpapier, das man wunderbar selbst gestalten kann. In diesem Jahr zog es uns auf den Weihnachtsmarkt der Bauhausuni Weimar, wo ich mich selbst mit kleinen Stempeln beschenkte. Damit ausgestattet konnte ich Geschenke schnell und hübsch verpacken.
Und neben all den wunderbaren Geschenken, mit denen wir und unser Sohnemann bedacht wurden, möchte ich eines hervorheben.
Dieses hübsche Set, bestehend aus einem kleinen Tisch, zwei Stühlen und einer kleinen Fußbank ist aus familiären Hinterlassenschaften und wurde von einem Tischler ganz liebevoll wieder aufgearbeitet. Das Highlight ist das Schubfach, das durch den goldenen Knauf und die goldenen Innenwände zu einem wahren Schatzkästchen wird.
Vielen Dank für dieses und viele weitere wunderbare Geschenke und Gedanken!
Und los geht es:
Das erste Mal zelebrierten wir den Barbaratag. Am 4. Dezember soll man nach einer Überlieferung Kirschzweige schneiden und in die Wohnung holen. Pünktlich zum Heiligen Abend blühen diese dann und werden so zum Sinnbild des Weihnachtswunders. Und tatsächlich, am 24. und keinen Tag früher oder später blühten unsere Zweige, die sich hier mit Stechpalme die Vase teilen.
Eine Woche vor Heilig Abend fuhren wir ins nahegelegene Umpferstedt und sägten unseren Baum selbst. Nach 1 3/4 Stunden fanden wir endlich unser Wunschexemplar, das uns auch jetzt und bis zum Ende der Weihnachtszeit am 2. Februar erfreuen wird.
In diesem Jahr wurden wir aber auch von vielen Menschen herzlich mit Weihnachtsfreuden bedacht. Eines davon waren zwei selbsterlegte Rehe (bzw. deren Rücken), die wir unserer Familie am 1. Feiertag stolz, zubereitet präsentierten.
Ebenfalls beglückt wurden wir wie schon in den vergangenen Jahren mit einem wunderbaren Mistelzweig, der in unserem Treppenhaus auch ebenso wunderbar zur Geltung kommt. Der Schwiegerpapa sägt tapfer in jedem Jahr einige davon an seinen Stammplätzen ab.
Unsere Geschenke verpacke ich meist mit einfachem Paketpapier, das man wunderbar selbst gestalten kann. In diesem Jahr zog es uns auf den Weihnachtsmarkt der Bauhausuni Weimar, wo ich mich selbst mit kleinen Stempeln beschenkte. Damit ausgestattet konnte ich Geschenke schnell und hübsch verpacken.
Und neben all den wunderbaren Geschenken, mit denen wir und unser Sohnemann bedacht wurden, möchte ich eines hervorheben.
Dieses hübsche Set, bestehend aus einem kleinen Tisch, zwei Stühlen und einer kleinen Fußbank ist aus familiären Hinterlassenschaften und wurde von einem Tischler ganz liebevoll wieder aufgearbeitet. Das Highlight ist das Schubfach, das durch den goldenen Knauf und die goldenen Innenwände zu einem wahren Schatzkästchen wird.
Vielen Dank für dieses und viele weitere wunderbare Geschenke und Gedanken!
Donnerstag, 19. Dezember 2013
Familie Fuchs
Ach ja, leider kam ich im vergangenen Jahr nicht viel zum Nähen. Und ebenso ruhig aber mit einer besonderen Sache verabschiedet sich dieses DIY-Jahr von mir.
Diese näckische Familie Fuchs wird bald die 5köpfige Familie meines Patenkindes beglücken.
Mal schaun, ob sie Friede in das familiäre Badevergnügen bringt oder auch außerhalb der Wanne für Freude sorgen kann.
Der Frotteestoff ist von Buttinette und mehr brauch es auch nicht dazu. Die Idee reicht, eines besonders aufwendigen Schnittmusters bedarf es nicht. Schnell eine Schablone auf Pappe gezeichnet und los ging es auch schon.
Einen Fuchsschwanz hab ich mir noch selbst einfallen lassen. Der Rest ist ein bisschen abgeschaut. Aber was ist ein Fuchs denn ohne Schwanz?
Getestet wurden die ganz kleinen Püppchen auch schon an den Händen unseres gleichaltrigen Sohnes. Ganz lange werden sie aber wohl nicht passen - die Kinderlein werden ja so unheimlich schnell größer ;).
Damit schon jetzt ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest von mir!
Achja, ein kleine Freude hab ich mir im Vorfeld des Weihnachtsfestes auch gemacht und bei Namensbaender.de eigene Labels bestellt. Hier wurden sie das erste Mal verarbeitet!
Diese näckische Familie Fuchs wird bald die 5köpfige Familie meines Patenkindes beglücken.
Mal schaun, ob sie Friede in das familiäre Badevergnügen bringt oder auch außerhalb der Wanne für Freude sorgen kann.
Der Frotteestoff ist von Buttinette und mehr brauch es auch nicht dazu. Die Idee reicht, eines besonders aufwendigen Schnittmusters bedarf es nicht. Schnell eine Schablone auf Pappe gezeichnet und los ging es auch schon.
Einen Fuchsschwanz hab ich mir noch selbst einfallen lassen. Der Rest ist ein bisschen abgeschaut. Aber was ist ein Fuchs denn ohne Schwanz?
Getestet wurden die ganz kleinen Püppchen auch schon an den Händen unseres gleichaltrigen Sohnes. Ganz lange werden sie aber wohl nicht passen - die Kinderlein werden ja so unheimlich schnell größer ;).
Damit schon jetzt ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest von mir!
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| Mama Fuchs mit Nestnadellabel |
Achja, ein kleine Freude hab ich mir im Vorfeld des Weihnachtsfestes auch gemacht und bei Namensbaender.de eigene Labels bestellt. Hier wurden sie das erste Mal verarbeitet!
Donnerstag, 28. November 2013
DIY-Adventskalender
Im vergangenen Jahr bin ich über amberligth auf diese Anleitung zum Adventskalenderbasteln gestoßen.
Gleich in den Lesezeichen gespeichert habe ich für meine Eltern und Schwiegereltern auf diese Weise ein paar Bilder unserer Familie in 24 Umschläge verpackt und sie in diesem Jahr zum täglichen Erfreuen versandt.
Auf der Rückseite jedes Bildes steht in ein paar Sätzen, was den abgelichteten Moment für uns so besonders macht. So wird die Familie nicht allzu sehr mit Jahreskalendern überhäuft und kann trotzdem ein paar Bilder vom Enkelkinde sammeln.
Nur aufhängen kann man den Kalender nicht, aber das ist auch gut so.
In Ermangelung ästhetischer Jugendliteratur, die dran glauben sollte, musste für die Umschläge allerdings ein Gurdrun-Katalog herhalten. Die extra bestellten Zahlenstempel haben sich bestens bewährt.
Nun bin ich auch ein bisschen gespannt, ob sich die Beschenkten nochmal mit zurück nehmen lassen in unser vergangenes Jahr.
Gleich in den Lesezeichen gespeichert habe ich für meine Eltern und Schwiegereltern auf diese Weise ein paar Bilder unserer Familie in 24 Umschläge verpackt und sie in diesem Jahr zum täglichen Erfreuen versandt.
Auf der Rückseite jedes Bildes steht in ein paar Sätzen, was den abgelichteten Moment für uns so besonders macht. So wird die Familie nicht allzu sehr mit Jahreskalendern überhäuft und kann trotzdem ein paar Bilder vom Enkelkinde sammeln.
Nur aufhängen kann man den Kalender nicht, aber das ist auch gut so.
In Ermangelung ästhetischer Jugendliteratur, die dran glauben sollte, musste für die Umschläge allerdings ein Gurdrun-Katalog herhalten. Die extra bestellten Zahlenstempel haben sich bestens bewährt.
Nun bin ich auch ein bisschen gespannt, ob sich die Beschenkten nochmal mit zurück nehmen lassen in unser vergangenes Jahr.
Montag, 21. Oktober 2013
Zipfelmütze von Zuckerschnute - Aus alt mach neu
Lange hatte ich es vor. Und nun hab ich gestern gemerkt, dass es gar nicht so zeitaufwendig war, wie gedacht.
Nach dem eBook "Zipfelmütze" von Zuckerschnute hab ich diese molligwarme Wintermütze genäht.
Ein alter roter gestrickter Pullover, der mir immer schon viel zu riesig mit Kaputze und Bommel war, diente dabei als Außenstoff. Ein dicker Fleecestoff vom Laden "Patch und Work" aus Halle als warmes Innenfutter (leider sind es sehr verschiedene Rottöne, fällt aber nicht so auf, ist ja innen).
Die Nähanleitung beschränkt sich auf drei/vier schnellgemachte Schritte, lässt dabei vorausgehendes ewiges Stoffzuschneiden weg. Erst dachte ich, es wäre bei so dehnbaren Stoffen schwierig, zwei Stoffe zu vernähen, und die Schablone nur auf den oberen gezeichnet zu haben - aber ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis - eine Anleitung für Faule.
Eigentlich ist sie aber nicht für so dicke Stoffe gemacht, keine Ahnung, ob sich dünner Jerseysstoff mehr verzieht.
Insgesamt ist die Mütze aber schon recht klein, sicher durch die Massen an Stoff.
Hier noch am lebenden Objekt, nun schon 14 Monate alt und ganz begeistert vom neuen Domizil Garten, den man im Hintergrund erahnen kann.
Nach dem eBook "Zipfelmütze" von Zuckerschnute hab ich diese molligwarme Wintermütze genäht.
Ein alter roter gestrickter Pullover, der mir immer schon viel zu riesig mit Kaputze und Bommel war, diente dabei als Außenstoff. Ein dicker Fleecestoff vom Laden "Patch und Work" aus Halle als warmes Innenfutter (leider sind es sehr verschiedene Rottöne, fällt aber nicht so auf, ist ja innen).
Die Nähanleitung beschränkt sich auf drei/vier schnellgemachte Schritte, lässt dabei vorausgehendes ewiges Stoffzuschneiden weg. Erst dachte ich, es wäre bei so dehnbaren Stoffen schwierig, zwei Stoffe zu vernähen, und die Schablone nur auf den oberen gezeichnet zu haben - aber ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis - eine Anleitung für Faule.
Eigentlich ist sie aber nicht für so dicke Stoffe gemacht, keine Ahnung, ob sich dünner Jerseysstoff mehr verzieht.
Insgesamt ist die Mütze aber schon recht klein, sicher durch die Massen an Stoff.
Hier noch am lebenden Objekt, nun schon 14 Monate alt und ganz begeistert vom neuen Domizil Garten, den man im Hintergrund erahnen kann.
Freitag, 18. Oktober 2013
Kosmetiktasche Susie von Pattydoo
Inspiriert von vielen anderen Bloggerinnen ist diese hübsche Kosmetiktasche von der Nadel gehüpft.
Sie ist schon Anfang September entstanden, musste aber lange auf den Geburtstag der neuen Besitzerin warten.
So lange im Voraus genäht, habe ich noch nie.
Den Grund dafür sieht man im Hintergrund - lauter gepackte Kisten für einen Umzug nach Apolda, wo wir uns ein kleines Idyll mit Garten und einer wunderbaren Wohnung schaffen.
Halle wird mir aber trotzdem fehlen.
Ganz bezuckert war ich von den großartigen Ornamenten, die meine Nähmaschine zaubern kann.
Und als hätte ich es gewusst, fiel die alte Tasche des Geburtstagskindes wohl schon auseinander.
Mit dem roten Baumwollstöffchen und Leinen von Patch & Work in Halle und einem roten Futterstoff von Stoffe Müller ist es eine schöne Kombination aus rustikal und elegant geworden.
Leider fehlen mir Bilder vom Schöpfungsprozess.
Sie ist schon Anfang September entstanden, musste aber lange auf den Geburtstag der neuen Besitzerin warten.
So lange im Voraus genäht, habe ich noch nie.
Den Grund dafür sieht man im Hintergrund - lauter gepackte Kisten für einen Umzug nach Apolda, wo wir uns ein kleines Idyll mit Garten und einer wunderbaren Wohnung schaffen.
Halle wird mir aber trotzdem fehlen.
Ganz bezuckert war ich von den großartigen Ornamenten, die meine Nähmaschine zaubern kann.
Und als hätte ich es gewusst, fiel die alte Tasche des Geburtstagskindes wohl schon auseinander.
Mit dem roten Baumwollstöffchen und Leinen von Patch & Work in Halle und einem roten Futterstoff von Stoffe Müller ist es eine schöne Kombination aus rustikal und elegant geworden.
Leider fehlen mir Bilder vom Schöpfungsprozess.
Sonntag, 18. August 2013
Aktionstag zu Hause
Wie näht man Satin?
Wie nähe ich mein Hosenbein so um, dass es wie das maschinelle Pendant am anderen Bein aussieht? Wie ging das nochmal mit den Druckknöpfen und der Zange und wie befestige ich den Ersatzknopf meiner Jeans?
Aus der Elternreisezeit heraus ein kleiner Eintrag, denn heute hatte ich einen großen Aktionstag. Wie ich eben bin, hab ich all diese Fragen nicht nachgeschlagen, sondern "Learning by doing" erstmal alles falschgemacht.
Bis auf den Jeansknopf, der war auf Anhieb mit meiner Knopf- und Ösenzange fest.
Alles andere ist eher provisorisch. Die Naht auf dem Satinnachtgewand etwas verrutscht (man hätte es ja mal mit der Hand heften können oder wenigstens das farbig besser passende Garn raussuchen können), der Heftstich auf meiner Leinenhose hat mit der Naht aus der Produktion rein gar nichts zu tun und die Hosenträger von der Hose für unseren Sohn hängen jetzt vor dem Latz.
Wenigstens letzteres werde ich wohl mal noch ändern!
Kennt ihr das? Alles soll schön schnell gehen und am Ende hätte man sich wohl mal doch lieder mehr Zeit genommen?
Das Gute am Aktionstag: ich habe meine Nähecke wieder entdeckt!!! Nicht nur durch diverse Ausbesserungen. Auch mein Kleiderschrank wurde um einen vollen Sack voll alter Klamotten schmaler, aus denen ich noch das ein oder andere für unseren Sohnemann zaubern möchte.
Hoffentlich bald!
Wie nähe ich mein Hosenbein so um, dass es wie das maschinelle Pendant am anderen Bein aussieht? Wie ging das nochmal mit den Druckknöpfen und der Zange und wie befestige ich den Ersatzknopf meiner Jeans?
Aus der Elternreisezeit heraus ein kleiner Eintrag, denn heute hatte ich einen großen Aktionstag. Wie ich eben bin, hab ich all diese Fragen nicht nachgeschlagen, sondern "Learning by doing" erstmal alles falschgemacht.
Bis auf den Jeansknopf, der war auf Anhieb mit meiner Knopf- und Ösenzange fest.
Alles andere ist eher provisorisch. Die Naht auf dem Satinnachtgewand etwas verrutscht (man hätte es ja mal mit der Hand heften können oder wenigstens das farbig besser passende Garn raussuchen können), der Heftstich auf meiner Leinenhose hat mit der Naht aus der Produktion rein gar nichts zu tun und die Hosenträger von der Hose für unseren Sohn hängen jetzt vor dem Latz.
Wenigstens letzteres werde ich wohl mal noch ändern!
Kennt ihr das? Alles soll schön schnell gehen und am Ende hätte man sich wohl mal doch lieder mehr Zeit genommen?
Das Gute am Aktionstag: ich habe meine Nähecke wieder entdeckt!!! Nicht nur durch diverse Ausbesserungen. Auch mein Kleiderschrank wurde um einen vollen Sack voll alter Klamotten schmaler, aus denen ich noch das ein oder andere für unseren Sohnemann zaubern möchte.
Hoffentlich bald!
Freitag, 28. Juni 2013
Tauf- und Geburtstagskerzen
Lange war es ruhig auf meinem Blog. Und es wird wohl auch noch eher ruhig bleiben. Elternzeit ist Reisezeit - das fasst zusammen, was in den letzten Monaten Programm war.
Der Sprössling sprießt prächtig und wir sind sehr viel auf Achse. Gibt es auch Eltern, die die Elternzeit erholsam finden?
Naja, es ist aber wunderbar.
Ein Anlass hat mich doch mal wieder in die Kreativecke gelockt. Die Taufe unseres Sohnes. Ich habe noch nicht oft Kerzen gestaltet, und bin sonst nicht so der Bastelfreund, finde in diesem Fall aber, dass Kerzengestalten schnell geht und immer sehr bezaubernde Resultate liefert.
So können nun unsere vier Paten ein Licht anzünden, wenn sie an ihr Patenkind denken.
Und am gleichen Tag hat auch noch meine Schwägerin Geburtstag. Wir schenken uns schon lange nichts mehr, aber da wir uns nun sehen - eine kleine Geburtstagskerze und ein Ständchen sind schon drin.
Der Sprössling sprießt prächtig und wir sind sehr viel auf Achse. Gibt es auch Eltern, die die Elternzeit erholsam finden?
Naja, es ist aber wunderbar.
Ein Anlass hat mich doch mal wieder in die Kreativecke gelockt. Die Taufe unseres Sohnes. Ich habe noch nicht oft Kerzen gestaltet, und bin sonst nicht so der Bastelfreund, finde in diesem Fall aber, dass Kerzengestalten schnell geht und immer sehr bezaubernde Resultate liefert.
So können nun unsere vier Paten ein Licht anzünden, wenn sie an ihr Patenkind denken.
Und am gleichen Tag hat auch noch meine Schwägerin Geburtstag. Wir schenken uns schon lange nichts mehr, aber da wir uns nun sehen - eine kleine Geburtstagskerze und ein Ständchen sind schon drin.
Dienstag, 26. Februar 2013
Ein einschneidendes Erlebnis
Relativ ruhig wird es gerade auf meinem Blog. Von Anfang März bis Mitte April werdet ihr wohl ne Weile gar nichts von mir hören, weil wir nach Chile verreisen.
Vorher versuche ich aber noch eine Tasche für unsere Kamera zu zaubern. Mal schaun.
In den letzten Tagen hat sich mein Rollschneider bewähren müssen und sich durch diesen vierlagigen Leinenstoff gekämpft, der nun zur Tischdecke geworden ist. Aber klasse, hat geklappt.
Vorher versuche ich aber noch eine Tasche für unsere Kamera zu zaubern. Mal schaun.
In den letzten Tagen hat sich mein Rollschneider bewähren müssen und sich durch diesen vierlagigen Leinenstoff gekämpft, der nun zur Tischdecke geworden ist. Aber klasse, hat geklappt.
Dienstag, 5. Februar 2013
Wickeltischutensilo für Emma
Gerade noch so rechtzeitig zum Creadienstag. Dann ist nun auch Teil 2 des Begrüßungsgeschenkes für die kleine Emma fertig - Leinen und Eulenstoff aus "Patch & Work" hier in Halle.
Ich bekenne mich gerne zu den Menschen, die tausend Dinge auf einmal tun.
Heute ging das allerdings gehörig schief.
Während ich dieses Wickelplatzutensilo nähte und einen Film schaute, machte mich unser Kind bei einem seiner Hustenanfälle (der erste heftige Infekt) darauf aufmerksam, dass meine Pizza im Ofen verbrannt ist.
Oh man, Wohnung ausräuchern kann so einfach sein ;).
Mittwoch, 30. Januar 2013
Vorhang auf !
... auch wenn Vorhängenähen woll die langweiligeste Aufgabe ist - dauert lange und sieht nachher wie vorher aus.
Dienstag, 29. Januar 2013
Creadienstagstisch - Kinderzimmer
Jetzt vernetze ich mich doch tatsächlich mit dem Creadienstagsblog. Mal schaun, ob es mich motiviert oder inspiriert.
Zwar ist nur die Stoffsuche abgeschlossen, aber immerhin:
Für das Kinderzimmer eines neuen Erdenbürgers in Halle, der Emma, wird es ein Wickelplatzutensilo, wie dieses hier, aus Leinen und diesem süßen Eulenstoff geben. Der gelbe Stoff wird der Vorhang in ihrem Zimmer.
Mal schaun, wie die kleine Familie das findet.
Zwar ist nur die Stoffsuche abgeschlossen, aber immerhin:
Für das Kinderzimmer eines neuen Erdenbürgers in Halle, der Emma, wird es ein Wickelplatzutensilo, wie dieses hier, aus Leinen und diesem süßen Eulenstoff geben. Der gelbe Stoff wird der Vorhang in ihrem Zimmer.
Mal schaun, wie die kleine Familie das findet.
Mittwoch, 9. Januar 2013
5-Minuten-Projekt - Von wegen!
Heute wollte ich das verhasste Aufräumen der Küche mit dem Austausch der ollen Topflappen gegen neue vollenden. In fünf Minuten genäht, dachte ich.
Die Nähmaschine lehrte mich eines besseren. Sie fraß ständig den Oberfaden und dann ging gar nichts mehr. Nach gefühlten Stunden des Rumprobierens hab ich bemerkt, dass ich noch die Nadel für die elastischen Stoffe der Mütze verwendete. Außerdem hab ich den Oberfaden neu eingefädelt. Kann es tatsächlich an der falschen Nadel gelegen haben? Was meint ihr?
Die Nähmaschine lehrte mich eines besseren. Sie fraß ständig den Oberfaden und dann ging gar nichts mehr. Nach gefühlten Stunden des Rumprobierens hab ich bemerkt, dass ich noch die Nadel für die elastischen Stoffe der Mütze verwendete. Außerdem hab ich den Oberfaden neu eingefädelt. Kann es tatsächlich an der falschen Nadel gelegen haben? Was meint ihr?
Hier aber nochmal die nicht sonderlich kunstvollen aber doch ganz hübschen Topflappen.
Donnerstag, 20. Dezember 2012
Mützenkind
Im vergangenen Jahr bekam mein Patenkind von mir eine dieser niedlichen Zipfelmützen geschenkt. Sie hat es lange begleitet und nun hab ich ein adäquates Schnittmuster gesucht, um auch unserem Kind so ein warmesTeilchen zu nähen und uns damit auch das ewige Mütze-über-die-Ohren-zuppeln zu ersparen. Allerdings vermute ich, dass der Stoff unterm Kinn ständig nassgesabbert wird. Wir werden sehen.
Mensch, ich hätte nie gedacht, dass ich gleich diese Woche noch die langerträumte Mütze nähe. Die Stoffe sind wieder von "Patch & Work" (und damit das Weihnachtsgeschenk der Oma an unser Kind), das Schnittmuster ist "Schlauchmütze Mette" vom naehwerk-nahtlos aus Leipzig.
Ein Bild mit Köpfchen drin wird nachgereicht. Nach Vollendung der Mütze war das Kind aber nur noch müde und hat das neue Kleidungsstück mit lautem Gebrüll kommentiert.
Nun aber in die Weihnachtspause. Habt ein schönes Fest und erlebt das Jahresende mit ein paar ruhigen Momenten zum Zurückblicken, bevor es im neuen Jahr wieder weitergeht.
Mensch, ich hätte nie gedacht, dass ich gleich diese Woche noch die langerträumte Mütze nähe. Die Stoffe sind wieder von "Patch & Work" (und damit das Weihnachtsgeschenk der Oma an unser Kind), das Schnittmuster ist "Schlauchmütze Mette" vom naehwerk-nahtlos aus Leipzig.
Ein Bild mit Köpfchen drin wird nachgereicht. Nach Vollendung der Mütze war das Kind aber nur noch müde und hat das neue Kleidungsstück mit lautem Gebrüll kommentiert.
Nun aber in die Weihnachtspause. Habt ein schönes Fest und erlebt das Jahresende mit ein paar ruhigen Momenten zum Zurückblicken, bevor es im neuen Jahr wieder weitergeht.
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